Brünhild (Nibelungenlied)

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Brünhild (Nibelungenlied)

Der Name Brunhild ist ein zweigliedriger Name, der sich aus den althochdeutschen Wörtern brunni (alt. Brustpanzer) und hiltja (alt. Kampf) zusammensetzt. Im Nibelungenlied, dem mittelalterlichen Heldenepos aus dem Jahre um 1200, ist Brünhild eine weibliche mythologische Hauptfigur (Sagenfigur). Im Wesentlichen trägt sie zur Handlungsentwicklung bei und ist letztlich auch für den Tod des Haupthelden Siegfrieds mitverantwortlich.


Brünhilds Darstellung im Nibelungenlied

Die starke und schöne Brünhild

Im sechsten Abenteuer wird Brünhild hauptsächlich als mächtige Königin Islands mit Sitz in Isenstein eingeführt. Zu Beginn der Erzählung ist Brünhild als wunderschöne, vor allem aber als starke und übermächtige Herrscherin Isensteins und Islands bekannt.

„Ez was ein kuneginne gesezzen uber se, ir geliche enheine man wesse ninder me, diu was unmazen schoene. vil michel was ir kraft. si schoz mit snellen degenen umb minne den schaft." [1]

„Es war eine Königin gesessen überm Meer; Eine, die ihr gliche, finde man wohl schwer: Schön war sie über die Maßen, gewaltig ihre Kraft; Sie warf mit schnellen Degen um die Minne den Schaft.” [2]

Aufgrund ihrer Schönheit ist sie sehr begehrt. Da Brünhild eine außerordentliche Stärke zugeschrieben, die es erschwert um sie zu minnen. Wer sie zur Frau nehmen will, muss sich in einer Freierprobe, in einem Dreikampf, gegen sie und ihre bedrohliche Kampfesfähigkeit stellen. Beim Versuch um sie zu minnen, ließen bereits an die siebenhundert Recken ihr Leben.

Ihre Stärke wird dabei nicht nur in einen positiven Zusammenhang gebracht. Hagen bezeichnet sie unter anderem vor Beginn der Freierprobe als „Teufelsweib“, da sie mit ihrem Auftreten in ihrem Waffenhemd und ihrer Rüstung angsteinflößend wirkt.

„Wa nv kvnich Gunther wi verliesen wir den lip der ir da gert div ist des tivvels wip." [3]

„Wie nun, König Gunther? Um Leben geht’s und Leib; Die ihr begehrt zu minnen, die ist fürwahr des Teufels Weib.“ [4]

Brünhild zeigt sich kampfbereit und willig im Kampf gegen ihren Werber Gunther anzutreten, sodass er und Siegfried doch etwas besorgt sind.

„Die ellenden geste vorhten Prunhilde nit” [5]

„Gunther und Siegfried waren besorgt um Brünhilds Haß.“ [6]


Auch während des Dreikampfs zeigt sich Brünhilds außerordentliche Stärke.

„Do schoz vil kreftichlichen div herliche meit” [7]

„Da warf mit allen Kräften, die vielstarke Maid“. [8]

In der Hochzeitsnacht zeigt sich Brünhilds Kraft nochmals, als sie sich nicht von Gunther minnen lässt und ihn an die Wand hängt.

„Die fueze vnd ovch die hende si im zesamne bant si truog in zeime nagel vnd hiench in an ein want” [9]

„Die Füße und auch die Hände zusammen sie ihm band, trug ihm zu einem Nagel und hing ihn an die Wand. Er konnte sich nicht wehren.“ [10]

Brünhilds Kraft bleibt im Handlungsverlauf jedoch nicht bestehen. In der zweiten Hochzeitsnacht verliert Brünhild durch die Entehrung durch Siegfried ihre Kraft. Die Abnahme von Gürtel und Ring durch Siegfried gelten als endgültiger Bruch von Brünhilds Widerstand. Sie verliert ihre übermenschliche Kraft, ihre außergewöhnliche Stellung sowie ihren Besitz von Gürtel und Ring.

„Sifrit der stuont dannen ligen lie er die meit sam ob er von im ziehen wolde siniv kleit er zoch ir ab der hende ein gvlden vingerlin daz da nie wart innen div edel kvnigin 628 Dar zuo nam er ir gurtel daz was ein borte guot ich en weiz ob er daz tete durch sinen hohen mvot er gap in sinen wibe daz wart im sider leit do lagen bi an ander der kvnich vnd div schoene meit” [11]

„Sigfrid trat zur Seite- liegen ließ er die Maid-, als ob er vin dem Körper ziehen wollte das Kleid. Er nahm ihr ein Riglein von Golde sodan. Wollte Gott im Himmel, er hätte nimmer es getan! Dann nahm er den Gürtel; der war aus Borten gut. Ich weiß nicht, ob er dieses tat aus Übermut, Er gab ihn seinem Weibe. Das schuf ihm später Leid.” [12]

Durch den Raub ihres Gürtels und des Ringes, die ihre physische Stärke verkörpern, ändert sich ihr einst bedrohliches Verhalten. Fortan tritt Königin Brünhild als eine gewöhnliche, höfische Dame auf. [13]

Tilo Renz deutet, dass Brünhild zum einen höfische Elemente zugeschrieben werden, wie beispielsweise ihre Schönheit, zum anderen auch unhöfische Elemente, heroische Merkmale, wie beispielsweise ihre weibliche Gewalt. Es ist untypisch, dass eine Frau sich im Kampf gegen Männer stellt und die Bedingungen ihrer Werbung selbst aufstellt. Brünhild durchlebt eine Wandlung in ihrer Darstellung. Im späteren Handlungsverlauf, nach der Entehrung durch Siegfried, verkörpert sie eher höfische Eigenschaften. Brünhilds besondere Wesenszüge erschweren eine klare Einordnung. In Bezug auf ihre Figur ist ihre besondere Darstellung ein zentrales Forschungsthema. [14]

Die misstrauische Brünhild

Brünhild zeigt sich im Handlungsverlauf Siegfried und Gunther gegenüber eher misstrauisch. Bei Ankunft in Isenstein, hält sie Siegfried fälschlicherweise für ihren Werber. Vorwiegend bezweifelt sie die große Stärke Gunthers, weil sie einen bereits stärkeren Mann, nämlich Siegfried getroffen hat. Nach dem Gunther sie in der Freierprobe besiegt hat, kommt zum Ausdruck, dass sie an seiner Stärke zweifelt.

„Gvnther dem richen vil manich kuoner man si wanden er hete mit siner kraft div spil getan.” [15]

„Sie wähnte, daß er es hätte mit seiner Kraft getan. Ihr war heimlich begegnet ein viel stärkerer Mann“. [16]

In der Hochzeitsnacht zeigt sich erneut ihr Misstrauen gegenüber Gunther. Sie lässt nicht von ihm entehren, bevor er nicht die Wahrheit spricht.

„Ich wil noch meit beliben ir svlt wol merchen daz vnz ich div mere ervinde.” [17]

„Ich will noch Jungfrau bleiben, Ihr wohl das wissen sollt, bis über alle Dinge die Wahrheit ihr gesteht.“ [18]

Da ihr Unverständnis gegenüber Kriemhilds Stolz über ihren Mann sie nicht in Ruhe lässt, bittet sie König Gunther um die Ankunft Siegfrieds und Kriemhild in Worms. Nach zehn Jahren lädt sie Siegfried und Kriemhild nach Worms ein.

„Nun dachte alle Tage König Gunthers Weib: Wie trägt mit solchem Hochmut Kriemhild den Leib? Es ist doch unser eigen Sigfrid, ihr Mann!”

Als es zum Gespräch zwischen Kriemhild und Brünhild kommt, zeigt Brünhild wieder ihr Unverständnis.


Brünhilds Betrug im Nibelungenlied (Zusammenfassung)

Die Standeslüge

König Gunther beschließt um Brünhilds Liebe zu werben, da er für seinen Hof in Worms Nachkommen braucht. Seine Entscheidung fällt auf Brünhild, da sie als mächtige Frau in das Konzept der Ehepolitik passt. Da ihm bereits bekannt ist, dass Brünhild nicht leicht zu erobern ist, ist er auf die Hilfe des starken Siegfrieds angewiesen. Siegfried stimmt dem zu, im Gegenzug will er König Gunthers Schwester Kriemhild zur Frau nehmen. Mit Abmachung dieses Deals begeben sie sich zusammen auf Werbungsfahrt nach Isenstein. Bei der Ankunft in Brünhilds Burg hält sie allerdings den ihr bekannten, starken Siegfried fälschlicherweise für ihren Werber. Dieser gibt sich allerdings als Vasall Gunthers aus. Mit der Standeslüge Siegfrieds wird Brünhild somit um den rechtmäßigen Werber betrogen. [19]

„Gvnther min herre da mvoz ez herte sin er trowet wol erwerben.” [20]

„Denn mein Herr ist dieser, die Ehre nicht gebühret mir.“ [21]

Die Freierprobe

Gunther stellt sich gegen die kampfeswütige Braut. Brünhilds selbstgewählte Freierprobe, bestehend aus Speerwurf, Steinwurf und Weitsprung, muss von Gunther erfolgen. Ansonsten stirbt er. Nur mit der Hilfe Siegfrieds, der sich unter dem Schutz der Tarnkappe aussetzt, gelingt es Gunther, Brünhild in der Freierprobe zu erobern. Brünhild wird somit erneut betrogen, da sie davon ausgeht, König Gunther habe sie allein besiegt. [22]

„Vnd were im Sifrit niht da ze helfe komen so hete si Gvnthere sinen lip benomen er gie dar tovgenliche vnd ruort im sine hant.” [23]

„Wär ihm der starke Siegfried nicht rasch zur Hilfe gekommen, so hätte sie dem König das Leben wohl genommen. Hinzu trat er gar heimlich und rührte seine Hand.“ [24]

Die Hochzeitsnacht

Nach Gunthers erfolgreichem Bestehen der Freierprobe wird Brünhild zur Hochzeit nach Worms gebracht. Der Betrug im Wettkampf führt zu einer „unhöfischen Heiratsbedingung“. [25] Brünhild will allerdings in der Hochzeitsnacht nicht mit Gunther schlafen, bis er die Wahrheit gesteht. Brünhild wehrt sich gegen die Liebelein Gunthers, da sie nicht an seine Stärke glaubt. Sie fesselt den Schwächeren Gunther und hängt ihn an die Wand. König Gunther sucht sich am nächsten Morgen erneut die Hilfe Siegfrieds. Er soll ihm helfen Brünhild in der nächsten Nacht zu bezwingen. Siegfried, wieder durch die Tarnkappe versteckt, schleicht sich in der dunklen Nacht ans Bett Brünhilds. Sie kann nicht erkennen, ob es sich um Gunther handelt. Er versucht sie zu bezwingen und es kommt zu einen Kampf zwischen Siegfried und Brünhild. Letztlich bezwingt Siegfried Brünhild und sie verliert in der Nacht ihre Jungfräulichkeit. Die Deflorierung durch Siegfried ist ein weiterer Betrug an Brünhild.

„Der kvnich er wol horte er angeste vmbe den man Syfrit sich schamte zvrnen er began mit vngefuegen krefte satzter er sic wider versuohende angestlichen an fron Prvnhilde sider Den kvnich dûhte lange ê er si betwanch si druhte sine hende daz uz den naglen spranch daz bluot von ir krefte daz was den helde leit des braht er an lovgen sit die herlichen meit ir vngefueges willen des si ê da iach” [26]

„Gar lange zwischen Beiden dauerte der Streit; Da bracht er an das Bette zuletzt zurück die Maid: Wie sehr sie sich auch wehrte, die Wehr ward endlich schwach. Gunther in seinen Sorgen hieng mancherlei Gedanken nach. Es währte lang dem König, bis Siegfried sie bezwang. Sie drückte seine Hände, daß aus den Nägeln sprung Das Blut von ihren Kräften; das war dem Helden leid. Da zwang er zu verläugnen diese herrliche Maid Den ungestümen Willen, den sie erst dargethan.” [27]

Königinnenstreit

Zehn Jahre vergehen und Brünhild beschäftigt sich noch immer mit der Frage, warum Kriemhild so stolz auf ihren Mann Siegfried ist. Sie lädt die beiden nach Worms ein. Dies ist dann der Auslöser für den Königinnenstreit. [28] Das große Misstrauen Siegfried und Gunther gegenüber führt Brünhild dazu Kriemhild und Siegfried nach Worms einzuladen. Es kommt zu einer Unterhaltung zwischen Brünhild und Kriemhild. Kriemhild will das Brünhild aufhört zu sagen, Gunther sei der bessere und stärkere Mann. „Darum will ich, Brünhild, gar freundlich dich bitten, Daß du die Rede lässtest nun mit minniglichen Sitten.“ [29] Die Standeslüge Siegfrieds führt letztlich zum Königinnenstreit zwischen Brünhild und Siegfrieds Frau Kriemhild. Im Streit erfährt Brünhild von der Vergewaltigung durch Siegfried, als Beweis präsentiert Kriemhild ihr den gestohlenen Gürtel und den Ring Brünhilds. Dieser Streit ist letztendlich der Grund für die Ermordung von Siegfried durch Hagen. Nach dem Tod des Haupthelden Siegfrieds rückt Brünhild in ihrer Rolle als Königin in den Hintergrund der Handlung des Nibelungenlieds.

Literatur

http://www.researchgate.net/publication/240819235_Brunhilds_Kraft_Zur_Logik_des_einen_Geschlechts_im_Nibelungenlied

http://www.jstor.org/stable/pdf/26578022.pdf?refreqid=excelsior%3A9d320803ebe878dbe8e37288b290fd1a

http://core.ac.uk/download/pdf/143401485.pdf
  1. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280).Vers 324.
  2. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S. 53, Vers 333.
  3. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 417.
  4. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.70, Vers 451.
  5. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 427.
  6. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.72, Vers 467.
  7. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 430.
  8. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.73, Vers 472.
  9. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 588.
  10. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S. 99, Vers 648.
  11. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 627-628.
  12. Simrock, Karl (1868) Das Nibelungenlied. Übersetzt. Stuttgart. S. 98, Vers 694-695.
  13. Vgl. Lienert, Elisabeth (2015): Können Helden sich ändern? Starre Muster und flexibles Handeln im “Nibelungenlied” In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 2015, Bd. 144, H.4. Hirzel Verlag. S. 478.
  14. Vgl. Renz, Tilo. (2006). Brünhilds Kraft. Zur Logik des einen Geschlechts im „Nibelungenlied”. Zeitschrift Für Germanistik. 16. 8-25. 10.3726/92112_8. S.8-10.
  15. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 439.
  16. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.74, Vers 468.
  17. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 586.
  18. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.98 Vers 646.
  19. Shi, Qingyuan (2013): Paarbeziehung im Nibelungenlied https://core.ac.uk/download/pdf/143401485.pdf S.41.
  20. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280. Vers 403.
  21. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.86, Vers 434.
  22. Vgl. Renz, Tilo. (2006). Brünhilds Kraft. Zur Logik des einen Geschlechts im „Nibelungenlied”. Zeitschrift Für Germanistik. 16. 8-25. 10.3726/92112_8. S.8.
  23. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 428.
  24. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.72, Vers 467.
  25. Siehe Shi, Qingyuan (2013): Paarbeziehung im Nibelungenlied https://core.ac.uk/download/pdf/143401485.pdf S.41.
  26. Lachmann, Karl: Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift A (Hohenhems-Münchner Handschrift 1280). Vers 622-624.
  27. Simrock, Karl (1868) Das Nibelungenlied. Übersetzt. Stuttgart. S. 98, Vers 697-699.
  28. Shi, Qingyuan (2013): Paarbeziehung im Nibelungenlied https://core.ac.uk/download/pdf/143401485.pdf. S.35.
  29. Genzmer, Felix & Sowinski, Bernhard (2018): Das Nibelungenlied. Ditzingen.Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag. S.126.