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Version vom 18. Juni 2020, 13:09 Uhr von Thisisanni (Diskussion | Beiträge) (Verse mit Wortbelegungen „kündikeit“)

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Proseminar Reinhart Fuchs: Übersetzung

Vers 213-219

Deshalb war er traurig und betrübt, und sprach: "Herr, wie kommt es, dass mich ein Vogel betrogen konnte? Das ärgert mich, das ist nicht gelogen." Reinhart pflegte seine Listigkeit, doch ist heute nicht sein Tag, denn nach dem Glück geht es den Sorgen entgegen.


Vers 385-401

Als Reinhart die Gefahr bewältigte, wandte er sich schnell zum Wolf Ysengrin. Als er ihn eben erst ansah, hörte er, wie er sprach: "Gott gebe euch Herr, einen guten Tag. Alles, was auch immer ihr verlangt und womit ich euch und meiner Herrin dienen kann, dessen sollt ihr sicher sein. Ich bin zu euch gekommen, um euch zu warnen, denn ich habe erfahren, dass euch so mancher Mann hasst. Wollt ihr mich zum Freund haben? Ich bin klug, ihr seid stark, ihr könnt großes Vertrauen zu mir haben. Vor eurer Kraft und vor meinen Listen kann sich niemand bewahren, ich könnte sogar eine Burg zerstören."


Verse mit Wortbelegungen „kündikeit“

V. 217

Reinhart pflegte seine Listigkeit.

V. 307

Da brauchte er dringend einen Einfall.

V. 364

Jetzt kam es auf seine Geschicklichkeit an.

V. 1163

Er wedelte geschickt seiner Geliebten mit dem Schwanz durch das Maul.

V. 1420 - 1421

Reinhart hätte ihn wohl von seiner Listigkeit erlösen können.

V. 1822 - 1823

Niemand kann euch erzählen, wie hinterlistig Reinhart war.

V. 2037

Reinhart wandte seine Listigkeit an:

Vers 2155-2167

So belohnte Reinhart sie, dass sie seine Fürsprecherin war. Es ist noch immer so: Hilft man einem unehrlichem Mann, seine Not zu überwinden, wird es sich als falsch erweisen, das haben wir schon oft gesehen und wird auch wieder so geschehen. Auf diese Weise hat sich Reinhart vor seinem Richter behütet. Der Arzt war betrügerisch, er verriet sofort den König. Auf eine böse Wendung konnte er verzichten.


Vers 253 - 274

Nun hört, wie Reinhart, der unehrliche Hund, um den Tot seines Vetters warb. Dies tat er ganz ohne Not! Er sprach: "Höre, Dizelin, hilf mir, mein lieber Vetter. Du kennst leider meine Not nicht: Ich war heute früh verletzt; der Käse liegt zu nah bei mir. Er schmeckt sehr, ich fürchte, er ist mir und meinen Wunden zu gefährlich. Die Treue deines Vaters war bekannt, ich höre, dass Sippenblut nicht an Wasser zugrunde gehen wird. Dein Vetter starb auf diese Weise und das möchtest du sehr wohl verhindern. Vom Geruch erleide ich großen Kummer." Der Rabe flog sofort hinunter, weil Reinhart ihn betrog. Er wollte ihn von der Not befreien, doch die Treue, das war nach seinem Tot.

Vers 1784 - 1790

Nun vernehmt seltene Ereignisse und fremde Erzählungen, die der Glichesere zum besten gab, denn sie sind gefährlich. […] Er hieß Heinrich, der das Buch über Isengrins Leid zusammen geführt hatte.