Benutzer:Thisisanni: Unterschied zwischen den Versionen

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Vers 385-401
 
Vers 385-401
  
Als Reinhard die Notwendigkeit bewältigte, richtete er sich schnell zu dem Wolf Ysengrin. [wörtlicher: "den wolf ... vant"]
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Als Reinhard die Gefahr bewältigte, wandte er sich schnell zum Wolf Ysengrin.
Da er ihn zuerst sah, bemerkte der Wolf ihn erst als er sprach: [mhd. dô?; "von erst" = nhd. 'zuerst']
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Als er ihn zuerst ansah, hörte er ihn wie er sprach:  
 
"Gott gebe euch Herr, einen guten Tag.  
 
"Gott gebe euch Herr, einen guten Tag.  
Was ihr verlangt, werde ich machen, werde euch und eurer Frau dienen, dessen sollt ihr euch bewusst sein. [Satzbau im Mhd.: zwei Nebensätze, dann folgt der Hauptsatz!]
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Alles, was auch immer ihr verlangt und womit ich euch und meiner Frau dienen kann, dessen sollt ihr sicher sein.  
 
Ich bin bewaffnet zu euch gekommen, denn ich habe vernommen, dass euch so mancher Mann hasst. [mhd. "durch" = um einer Sache willen; "warnen" ...?]
 
Ich bin bewaffnet zu euch gekommen, denn ich habe vernommen, dass euch so mancher Mann hasst. [mhd. "durch" = um einer Sache willen; "warnen" ...?]
 
Wollt ihr mich zum Freund haben? Ich bin klug, stark seid ihr, ihr müsst gutes Vertrauen zu mir haben.  
 
Wollt ihr mich zum Freund haben? Ich bin klug, stark seid ihr, ihr müsst gutes Vertrauen zu mir haben.  
 
Vor eurer Kraft und vor meinen Listen kann man sich nicht bewahren, ich könnte eine Burg gewiss zerstören."
 
Vor eurer Kraft und vor meinen Listen kann man sich nicht bewahren, ich könnte eine Burg gewiss zerstören."

Version vom 5. Mai 2020, 09:54 Uhr

Proseminar Reinhart Fuchs: Übersetzung

Vers 213-219

Deshalb war er traurig und betrübt, und sprach: "Herr, wie kommt es, dass mich ein Vogel betrogen konnte? Das ärgert mich, das ist nicht gelogen." Reinhart pflegte seine Listigkeit, doch ist heute nicht sein Tag, denn nach dem Glück geht es den Sorgen entgegen.


Vers 385-401

Als Reinhard die Gefahr bewältigte, wandte er sich schnell zum Wolf Ysengrin. Als er ihn zuerst ansah, hörte er ihn wie er sprach: "Gott gebe euch Herr, einen guten Tag. Alles, was auch immer ihr verlangt und womit ich euch und meiner Frau dienen kann, dessen sollt ihr sicher sein. Ich bin bewaffnet zu euch gekommen, denn ich habe vernommen, dass euch so mancher Mann hasst. [mhd. "durch" = um einer Sache willen; "warnen" ...?] Wollt ihr mich zum Freund haben? Ich bin klug, stark seid ihr, ihr müsst gutes Vertrauen zu mir haben. Vor eurer Kraft und vor meinen Listen kann man sich nicht bewahren, ich könnte eine Burg gewiss zerstören."